Einstehen für Alternativen seit 18 Jahren

Castor 2001Ein Interview mit der ehemaligen Vorsitzenden der BI Kernenergie e.V., Dr. Rosemarie Poldrack

Hallo Rosmarie, du warst ja langjährige Vorsitzende der BI Kernenergie und bist für viele noch das Gesicht des Anti-Atom-Protests in Greifswald. Wann hast du begonnen dich für das Energiethema und Lubmin zu interessieren und in dem Bereich aktiv zu werden?

Bei mir hat es ungefähr 1988 damit angefangen, dass Sebastian Pflugbeil(1) den ich durch die Greifswalder Bachwochen kannte, mich angesprochen hat. Sebastian ist schon länger auf dem Gebiet aktiv gewesen und er fragte mich, ob das nicht ein Thema wäre, bei dem ich mich in Greifswald reinknien könnte.Konkret angefangen habe ich etwas später auf zwei verschiedenen Schienen. Zum einen bin ich über die Vorbereitung auf die ökumenische Versammlung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in der Kirche zum Energiethema im Allgemeinen und zum anderen über die IPPNW(2), die Organisation der Ärzte gegen den Atomkrieg, zur Atomenergie im Speziellen gekommen.Das Erste was anstand, war Mitstreiter zu finden. Diese kamen vorallem aus dem Ärztebereich. Im Frühjahr 1989 waren wir ungefähr 6 Ärzte und Ärztinnen aus Greifswald. Gemeinsam haben wir angefangen, Fragen zum AKW zu sammeln. Fachlich unterstützt wurden wir von Sebastian Pflugbeil, der uns mit dem Wissen, das er als Physiker hatte, geholfen hat, überhaupt Fragen zu stellen. Weiterlesen »


Verein mal zwei

Die Geschichte der beiden Bürgervereine ist
die Geschichte eines Machtgefälles.
Heiko Brandt arbeitet als Rechtsanwalt und trägt Anzug und Krawatte mit lila Streifen. Er ist Gründungsmitglied und stellvertretender Vorsitzender eines frisch aus der Taufe gehobenen Greifswalder Bürgervereins, der seit vergangener Woche im Licht des öffentlichen Interesses steht. Als Vereinsmitglied könnte Brandt glücklich darüber sein, ist es aber […]

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