Mietshäuser Syndikat – ein Dach für Alle!
Ist dieses Jahr ein revolutionäres? Die Revolte liebt die acht und unserer Gesellschaft bräuchte positive Veränderung entkalkendes Miteinander. Am Anfang jedenfalls steht die Idee und selbige braucht ein Nest, in dem sie ausgebrütet werden kann, z.B. ein Haus. Aber wie ist an ein Haus zu kommen?
Die Einen kaufen es aus eigener Kraft mit eigenen Finanzmitteln und/oder über die Bank bzw. erben einfach, schaffen somit aber Privatbesitz, der die kapitalistischen Mechanismen über kurz oder lang bedient, andere besetzen, idealer Weise instand, was heute kaum noch funktioniert, da die Majorität mit der Exekutive zu viele Befugnisse zur Verhinderung hat und eventuelle Gruppen dafür zu schwach zu sein scheinen. Jedoch ist der Wunsch nach selbst bestimmtem Leben und Wohnen bei vielen Klein- und Kleinstgruppen vorhanden. Aus den gemachten Erfahrungen der 1980er Häuserkampfzeit in Westeuropa bzw. den alten Bundesländern entstand das Mietshäuser Syndikat, mit der Idee, Wohn- und Arbeits- sowie Projektraum dauerhaft dem Spekulationsmarkt zu entziehen und Immobilien einer auf Solidarität basierenden Struktur zuzuführen. Das Mietshäuser Syndikat versteht sich als Bindeglied zwischen den einzelnen Mietshäusern und ist in seiner Rechtsform ein Verein, dem die Häuser jedoch nicht gehören, da sie von den Gruppen autonom verwaltet werden. Weiterlesen »

